KNUT MELLENTHIN

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Mel Gibsons Jesus-Film

"Not exactly a date movie"

"Der Stein, den die Maurer verworfen hatten, ist zum Eckstein geworden", heißt es in der Bibel. Aktuell gesprochen: Ein Film, den keine der großen US-amerikanischen Verleihfirmen in die Kinos bringen wollte, wird wahrscheinlich zum Kassenschlager und zum am meisten diskutierten Leinwand-Ereignisses des Jahres werden.

Für den konservativen Rabbi Daniel Lapin, den Vorsitzenden der Organisation Toward Tradition, ist es "der ernsthafteste und authentischste Bibelfilm, der je gedreht wurde". Andere jüdische Organisationen - hauptsächlich die Anti-Defamation League, das American Jewish Committee und das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles - verurteilen den Film als antisemitisch und warnen, dass er zu gewalttätigen Angriffen auf Juden führen werde.

Mel Gibsons "The Passion of the Christ" läuft heute, am Aschermittwoch, dem ersten Tag der katholischen Fastenzeit, in 3.000 amerikanischen Filmtheatern an. Erstrangige Erfolgsfilme, wie etwa der Herr der Ringe, werden in ungefähr 3.600 bis 3.700 Kinos gleichzeitig gestartet. Gibsons Film, den seine Produktionsfirma Icon zusammen mit dem relativ kleinen Verleih Newmarket Films herausbringt, liegt also gut im Rennen. Es wird damit gerechnet, dass das Jesus-Opus die 25 bis 30 Millionen Dollar, mit denen Gibson den Film aus seinem Privatvermögen finanziert hat, schon in der ersten Woche einspielen wird.

Ungewöhnlich für den Start eines US-Films: "The Passion of the Christ" läuft zunächst nur in ganz wenigen Kinos der Metropolen, dafür aber flächendeckend im sogenannten Bibel-Gürtel, im Süden und in der Mitte der USA. Hauptzielgruppe sind die Evangelikalen, also Fundamentalisten unterschiedlicher protestantischer Sekten. Die Zahl ihrer Anhänger wird zwischen 25 und 50 Millionen geschätzt. Gibsons PR-Stab hat mit Vorab-Vorführungen des Films für Prediger und andere Multiplikatoren aus diesem Spektrum, sowie mit dem großzügigen Versand von DVDs des Films an evangelikale Gemeinden solide Vorarbeit geleistet.

Der kommerzielle Erfolg des Films ist also bereits sichergestellt. Eine offene Frage ist jedoch, ob Gibsons Passionsfilm in einer späteren Phase auch nicht ganz so streng religiös eingestellte Teile der amerikanischen Bevölkerung erreichen und in seinen Bann schlagen wird.

Konservativer als der Papst

Der 1956 geborene Mel Gibson ist u.a. bekannt durch die Filme "Mad Max" (1979 und 1981), "Braveheart" (1995) und "The Patriot" (2000), in denen er die Hauptrollen spielte. Für den von ihm produzierten Film "Braveheart", in dem er auch Regie führte, bekam er zwei Oscars. Schon seit einer Lebenskrise vor etwa 12-13 Jahren habe er einen Jesus-Film geplant, sagt Mel Gibson jetzt.

Der Filmemacher gehört, ebenso wie sein 85jähriger Vater, der sogenannten traditionalistischen Strömung innerhalb des Katholizismus an. Diese Richtung hat sich, zunächst unter Führung des 1988 exkommunizierten, inzwischen verstorbenen französischen Erzbischofs Lefebvre, aus Protest gegen die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils - das in vier Sitzungen zwischen 1962 und 1965 stattfand - mehr oder weniger von der offiziellen katholischen Kirche gelöst. Die Traditionalisten haben sich seither in eine unüberschaubare Vielfalt von Sekten und autonomen Gemeinden aufgesplittert, deren Auffassungen zum Teil sehr weit auseinandergehen.

Ein zentraler gemeinsamer Nenner ist das Festhalten am Ritual der Anfang der 70er Jahre abgeschafften Tridentiner Messe, die ausschließlich auf Lateinisch zelebriert wird. Weitgehend gemeinsam ist den Traditionalisten auch die Ablehnung der "ökumenischen" Bestrebungen des katholischen Mainstreams, also des Versuchs, unterschiedliche Sektoren des Christentums enger zusammen zu führen. Die Traditionalisten lehnen beispielsweise gemeinsame Gottesdienste mit Protestanten oder Angehörigen der orthodoxen Kirchen ab. Sie halten ausdrücklich am Grundsatz "Extra Ecclesiam Nulla Salus" fest, der seit dem 6. Jahrhundert von vielen Päpsten bekräftigt wurde, zuletzt von Pius XII (1939-1958). Zu deutsch heißt der Satz: Kein Heil außerhalb der Kirche. Soll heißen: Nur die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche - worunter viele Traditionalisten ausschließlich ihre eigene Sekte verstehen - rettet vor der ewigen Verdammnis. Die Versuche des Vatikan, einen Dialog mit nicht-christlichen Religionsgemeinschaften zu führen, werden als Verrat verhöhnt und beschimpft.

Ein radikaler Flügel der Traditionalisten sind die sogenannten Sedevacantisten. Sie sprechen allen oder einigen der Nachfolger von Pius XII die Legitimität ab. Dieser Minderheitsflügel zerfällt wiederum in zahlreiche Fraktionen, von denen einige sogar Gegenpäpste nominiert haben.

Ein erheblicher Teil der Traditionalisten vertritt einzelne rechtsextreme und antisemitische Auffassungen - oder bietet zumindest Hetzern eine offene Plattform. Der Vater von Mel Gibson beispielsweise, der mehrere Bücher publiziert hat, ist ein notorischer Holocaust-Leugner. Außerdem glaubt er, dass der Vatikan durch eine Verschwörung von Juden und Freimaurern beherrscht wird. Auch die offizielle Darstellung der Angriffe auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 lehnt er ab.

Wo Mel Gibson selbst innerhalb des vielfältigen Spektrums der Traditionalisten steht, deren Anhängerschaft in USA auf 50.-100.000 geschätzt wird, wäre mit Blick auf seinen Film und die Vorwürfe des Antisemitismus selbstverständlich eine interessante Frage. Anscheinend kann dies aber niemand genau beantworten. Gibson gehört einer ganz kleinen Gruppe oder Gemeinde mit etwa 70 Mitgliedern an, die sich Holy Family nennt und der er eine Kirche in Malibu, in der Nähe von Los Angeles, gestiftet hat. Es ist bekannt, dass Gibson in "Moralfragen" wie Abtreibung, Verhütung und Homosexualität extrem konservative Ansichten vertritt.

Realistisch, aber nicht authentisch

"The Passion of the Christ" behandelt die letzten 12 Stunden im Leben Jesu, von der Festnahme im Garten Gethsemane über die Verhandlungen im jüdischen Rat und vor dem römischen Statthalter Pilatus bis hin zu den Folterungen und zur Hinrichtung am Kreuz. Kurze Rückblicke auf einzelne Lebensstationen Jesu unterbrechen die Handlung, in deren Zentrum Qualen, Schmerzen und Demütigungen stehen, die mit einem Maximum an Brutalität und Realismus dargestellt sind. Blut fließt in Strömen und mischt sich mit dem Wein des Abendmahls, getreu des von den Traditionalisten verteidigten alten Glaubenssatzes, dass die Erlösung der Menschheit in erster Linie durch das Opferblut Christi - und nicht durch seine Auferstehung - herbeigeführt wird.

Der Film reduziert Jesus also im Wesentlichen auf sein Leiden und Sterben, drängt sein Leben und seine Lehre an den Rand oder ignoriert sie. Diese Reduktion wird dadurch verstärkt und ins Extrem getrieben, dass im Film nur lateinisch und aramäisch - die mit dem Hebräischen und Arabischen verwandte Umgangssprache jener Zeit, in der auch der größte Teil des Talmud verfasst ist - gesprochen wird. Mel Gibson wollte zuerst sogar völlig auf Untertitel verzichten, hat diese dann aber doch, wenn auch mit sehr sparsamen Texten, eingefügt.

Der seltsame Kunstgriff soll die Zuschauer in der Illusion bestärken, nicht ein von Mel Gibson inszeniertes Schauspiel zu sehen, sondern Zeuge der Ereignisse zu sein, so wie sie sich damals wirklich zugetragen haben. Denn das ist Gibsons Behauptung: Sein Film zeige die Geschichte exakt so, wie sie in den vier Evangelien geschildert wird. Aber erstens stimmen die vier Berichte durchaus nicht in sämtlichen Punkten überein. Und zweitens hat Gibson eine Reihe von Szenen erfunden oder aus zweifelhafter Literatur übernommen, die in keinem der vier Evangelien vorkommen. Er hat außerdem die Rolle der Mutter Gottes fast bis zur Allgegenwärtigkeit während sämtlicher Szenen ausgedehnt und den ebenso permanent herumspukenden androgynen Teufel frei erfunden.

Auch die vorgebliche Authentizität der lateinischen und aramäischen Dialoge ist nur eine Täuschung. Verständigungssprache im gesamten östlichen Mittelmeer war damals nicht Latein, sondern Griechisch - die Sprache, in der auch das Neue Testament verfasst ist. Für das im Film gesprochene "Straßenlatein", das von der uns überlieferten Prosa der Schriftsteller erheblich abwich, gibt es kaum Quellen. Es ist also ein Kunstprodukt, ein sehr subjektiver Versuch einer Rekonstruktion. Zudem weiß niemand genau, wie das damalige Latein ausgesprochen wurde. Ganz sicher aber nicht mit breitem amerikanischen Akzent, wie in Gibsons Film.

Kurz: Der Film wäre kaum weniger "authentisch", wenn die Dialoge auf Mongolisch und Tscherkessisch geführt würden. Entscheidend ist: Man versteht von Anfang bis Schluss kein Wort und ist total den aufwühlenden, brutalen, zugleich höchst ästhetisch inszenierten Bildern unerträglich gesteigerter Schmerzen und Leiden ausgeliefert.

Gibsons Botschaft: Jesus ist aus Liebe zu uns für unsere Sünden gestorben. Nicht nur für die Sünden seiner Zeitgenossen, sondern zugleich für alle Generationen vor ihm und nach ihm. Das Blut Jesu wäscht uns von unseren Sünden rein, und ohne Jesu Opfertod gäbe es keine Vergebung der Sünden und keine Versöhnung mit Gott. Das entspricht der offiziellen Theologie sowohl der katholischen wie der protestantischen Kirchen.

Umso erstaunlicher ist, dass es in den drei Evangelien, die als weitgehend übereinstimmende Darstellung des Lebens Jesu gelten (Markus, Lukas und Matthäus) absolut keinen einzigen Hinweis auf dieses fragwürdige theologische Konstrukt gibt. Aussage ist dort vielmehr, dass der Mensch durch "Metanoia" - eigentlich "Umdenken", in herkömmlichen Bibeln meist mit "Buße" übersetzt - dazu kommt, sich von Sünden frei zu machen. Also durch eigenes, selbstverantwortliches Handeln.

Das Bild von Jesus als "Lamm, das die Sünden der Welt trägt", findet sich erst bei Johannes, im spätesten der vier Evangelien. Zum theologischen Gebäude hat es erst Paulus erweitert, dessen Anschauungen von der in den Evangelien überlieferten Lehre Jesu sehr weit entfernt waren. Paulus verdankt das Christentum die schauerliche Theorie der "Erbsünde" - wonach schon das ungeborene Kind sündhaft ist -, ebenso wie die nicht weniger perverse Anschauung, dass Erlösung nicht durch das eigene Handeln zu erreichen sei, sondern nur durch das Blutopfer Jesu.

Jüdische "Kollektivschuld"?

Am 9. März 2003, als noch nicht einmal die Dreharbeiten im süditalienischen Matera ganz abgeschlossen waren, erschien in der New York Times ein Artikel, der in weder fairer noch sachlicher Weise Äußerungen von Mel Gibsons Vater benutzte, um auf diesem Wege den Angriff auf den Film - über den zu diesem Zeitpunkt so gut wie nichts bekannt war - zu eröffnen.

Seit Juni 2003 greifen mehrere jüdische Organisationen der USA den Film als antisemitisch an, zunächst lediglich auf Grundlage eines vorläufigen Drehbuchs, das man sich auf nicht ganz regulären Wegen verschafft hatte. Die schärfste Polemik führt die Anti-Defamation League, eine eigens zur Bekämpfung des Antisemitismus geschaffene Filiale des B'nai B'rith. Den Angriffen schloss sich das American Jewish Committee an, das den laizistischen Rechtszionismus repräsentiert und in den letzten Jahren eine starke internationale Aktivität entwickelt hat. Anzeichen deuteten jedoch schon früh darauf hin, dass die Kampagne gegen Gibsons Film in den Reihen des AJC umstritten war. Dort sieht man offenbar das Risiko, an einem zweitrangigen Nebenschauplatz einen nicht gewinnbaren Streit mit den Evangelikalen, den stärksten Verbündeten des Rechtszionismus und der Scharon-Regierung, zu entfesseln. Das Simon Wiesenthal Center, repräsentiert durch Rabbi Marvin Hier, legte von Anfang an eine differenzierte, auf Dialog und gegenseitiges Verständnis statt auf Wortkrieg orientierte Argumentation vor.

Die meisten jüdischen Organisationen der USA hielten sich, wohl aus unterschiedlichen Gründen, aus dem Streit um den Film ganz heraus. Einige, wie die sehr konservative Gruppe Toward Tradition um den orthodoxen Rabbiner Daniel Lapin, kritisierten in offener und scharfer Form die Polemik gegen den Film: Die Angriffe seien nicht nur sachlich falsch und unberechtigt, sondern sie seien eine Beleidigung für die christlichen Mitbürger und gefährdeten das ausgezeichnete, freundschaftliche und warme Verhältnis zwischen Christen und Juden in USA. Wo es antisemitische Gewalttäter gebe, sei heute das Christentum nicht die Ursache dafür, sondern das Heilmittel dagegen. Nicht die Christen stellten heute, weltweit betrachtet, die Gefahr dar, sondern der Islam. Womit wir beim "neokonservativen" Hintergrund der Argumentation von Rabbi Lapin wären.

Die Kritik der ADL an Gibsons Film richtete sich zunächst gegen eine Stelle, wo die vor dem Amtsitz des römischen Statthalters versammelte Menschenmenge Pilatus auffordert, Jesus kreuzigen zu lassen, und dann ausruft: "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!". Der Satz steht nur bei Matthäus, nicht in den drei anderen Evangelien. Er ist von den Christen beider Konfessionen jahrhundertelang benutzt worden, um die Juden als "Gottesmörder" zu diffamieren und eine jüdische "Kollektivschuld" zu konstruieren, die bis in die Gegenwart reichte. In Wirklichkeit ist das bei Matthäus nicht gemeint, aber Tatsache bleibt, dass der Satz nicht nur in diesem Sinn permanent missbraucht wurde, sondern dass er nach wie vor missverständlich ist, auf viele Juden verletzend wirkt und zur Erzeugung antijüdischer Stimmungen geeignet ist. Dies umso mehr, da Gibsons Passionsfilm völlig auf Emotionalisierung angelegt ist.

Aufgrund der Kritik ließ Gibson sehr schnell mitteilen, dass er den Satz aus dem Film herausgeschnitten habe. Angeblich ist er zwar im aramäischen Ton immer noch enthalten, aber wird nicht mehr als Untertitel angezeigt.

Ab diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die ADL den Satz zwar als die am leichtesten angreifbare Schwachstelle gewählt hatte, dass sie aber grundsätzlich die Passionsgeschichte, so wie sie nicht nur in Gibsons Film, sondern im Wesentlichen auch in den Evangelien erzählt wird, als antisemitisch interpretiert. Tatsächlich wird dort dem jüdischen Establishment jener Zeit, aber keineswegs den Juden schlechthin, eine maßgebliche Schuld an der Hinrichtung Jesu zugeschrieben. Die Angriffe der Evangelien auf die jüdische Obrigkeit finden ihr Vorbild in zahllosen Parallelstellen bei den Propheten des Alten Testaments. Auch der dem Matthäus-Zitat ("Sein Blut komme über uns...") zugrunde liegende Gedanke, historische Katastrophen - in diesem Fall die Zerstörung des Tempels durch die Römer 40 Jahre nach Jesu Hinrichtung - als Strafe für eigenes Fehlverhaltens zu interpretieren, ist den alttestamentarischen Propheten geläufig.

Jesus und seine Anhänger waren gläubige, praktizierende Juden, vermutlich Ultra-Orthodoxe nach heutigem Verständnis, jedenfalls bestimmt keine Dissidenten oder gar Abtrünnige. Jesu Zielgruppe war erklärtermaßen ausschließlich "Gottes Volk Israel". Das blieb auch nach seinem Tod zunächst die Orientierung seiner Schüler. Dass später auch Nicht-Juden sich der Gemeinde anschlossen, löste eine Krise mit heftigen Diskussionen aus.

Woher wissen wir das? Mangels anderer Quellen ausschließlich aus den Evangelien, der Apostelgeschichte und den übrigen Schriften des Neuen Testaments. Hätte es bei den ersten Generationen der "christlichen" Gemeinde auch nur das geringste antijüdische Ressentiment gegeben, so wären die jüdischen Wurzeln selbstverständlich als anstößig empfunden und aus den Schriften getilgt worden. Aber selbst Paulus, der maßgeblich zur Zerstörung der Lehre Jesu beigetragen hat, betonte stolz nicht nur sein eigenes Judentum, sondern formulierte auch, dass das Volk Israel "Gottes erste Liebe" sei und bleibe.

Das Problem liegt nicht bei den ersten Generationen der "christlichen" Gemeinde. Sondern da, wo die Lehre eines besitzlosen Wanderpredigers, der im Kampf gegen das Establishment und gegen sinnentleerte Formalitäten sein Leben einsetzte und verlor, zu einer Staatsreligion der Reichen und Mächtigen entstellt wurde. Und da, wo aus einer Sekte innerhalb des Judentums eine Kirche wurde, die jahrhundertelang ungeheuerliche Verbrechen an den Juden beging oder verursachte.

Der Film von Mel Gibson wird zur Problematisierung und Aufklärung dieses Sachverhalts nichts beitragen. Er hat sich diese Aufgabe auch gar nicht erst gestellt. Es bleibt zu hoffen, dass er ein außerordentliches Kunstwerk ist - woran nach allen Berichten von Leuten, die ihn schon gesehen haben, nicht zu zweifeln ist - und dass er nicht allzu viel ideologischen Schaden anrichtet.

Knut Mellenthin

Junge Welt, 24. Februar 2004