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- Luftangriffe auf den Strand (24.3.2012)
- Die EU will den Kampfauftrag ihrer Atalanta-Mission im Indischen Ozean erweitern. SPD-Sprecher deutet Ablehnung im Bundestag an.
- Das Märchen vom Abzug (23.3.2012)
- Die US-Regierung will ihre Soldaten noch mindestens zwölf weitere Jahre in Afghanistan lassen.
- Wut verraucht (22.3.2012)
- Die pakistanischen Vorschläge für eine Neugestaltung der Beziehungen zu den USA wirken schwach und konsequenzlos.
- Moratorium auf der Kippe (22.3.2012)
- Wegen eines geplanten Satellitenstarts drohen die USA Nordkorea mit der Streichung versprochener Hilfslieferungen.
- Kollektives Massaker (20.3.2012)
- Nach dem Mord an 16 Dorfbewohnern drohen afghanische Abgeordnete, die ausländischen Streitkräfte im Land zu Besatzungstruppen zu erklären. Eine Untersuchungskommission des Kabuler Parlaments legte am Sonntag ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen vor. Danach waren 15 bis 20 US-amerikanische Soldaten an dem Massaker beteiligt, dem am 11. März unter anderem neun Kinder und drei Frauen zum Opfer gefallen waren.
- Punktsieg gegen Kritiker (19.3.2012)
- Irans Präsident Ahmadinedschad übersteht Kreuzverhör durch konservative Abgeordnete mit Bravour. US-Regierung dementiert Kriegsultimatum an Teheran.
- Daueralarm (19.3.2012)
- Der Bericht eines US-Diplomaten aus dem Jahre 2005 beleuchtet Strategie und Taktik der israelischen Führung.
- Rückschläge für die NATO (17.3.2012)
- Afghanistans Präsident Karsai fordert beschleunigten Abzug der Besatzungstruppen. Taliban setzen Verhandlungen mit den USA aus.
- „Verpflichtung“ ohne Ende (16.3.2012)
- USA wollen militärische Präsenz in Afghanistan unbefristet fortsetzen. Neue Drohung Obamas mit Krieg gegen Iran.
- Ultimatum des Tages (16.3.2012)
- Die US-Regierung hat Moskau gebeten, dem Iran ein Ultimatum zu übermitteln. Das behauptet zumindest die russische Tageszeitung Kommersant. Deren Bericht zufolge hatte Außenministerin Hillary Clinton ihren russischen Kollegen Sergej Lawrow am Montag während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York angesprochen. Ihr Anliegen: Er möge den Iranern sagen, dass die geplanten Gespräche mit der Sechsergruppe, die voraussichtlich im April stattfinden sollen, Teherans „letzte Chance“ seien, einen Angriff der USA oder Israels noch zu verhindern.
- Weiter so (14.3.2012)
- Die westlichen Regierungen wollen trotz wachsenden Widerstands in Afghanistan und zunehmender Ablehnung des Krieges durch ihre eigene Bevölkerung den Abzug ihrer Besatzungstruppen nicht beschleunigen. Das war am Montag und Dienstag der Grundzug ihrer Reaktionen auf die Ermordung von 16 Afghanen durch einen oder mehrere US-Soldaten.
- Widerspruch gegen Einzeltäter-These (13.3.2012)
- An der Ermordung von 16 Menschen in Südafghanistan sollen nach Zeugenberichten mehrere US-Soldaten beteiligt gewesen sein.
- Amoklauf ohne Ende (13.3.2012)
- Einen Tag nach der Ermordung von 16 Afghanen durch einen oder mehrere US-Soldaten hat Angela Merkel den geplanten Abzugstermin der Bundeswehr in Frage gestellt.
- Blutige Schlacht (12.3.2012)
- Die Internationalisierung des Bürgerkriegs in Somalia schreitet mit dem Segen der UNO voran.
- Kriegsgerede geht weiter (10.3.2012)
- US-Regierung will Meldungen über Lieferung von Angriffswaffen an Israel nicht dementieren. Ehemaliger Mossad-Chef warnt vor „Präventivschlag“.
- Tag der Scharfmacher (8.3.2012)
- Demagogische Reden der republikanischen Präsidentschaftsbewerber auf der Konferenz der Israel-Lobby. Harter Konter von Obama.
- Hintergrund: Die Pro-Israel-Lobby der USA (8.3.2012)
- In jedem Frühjahr hält der AIPAC seine „politische Konferenz“ in der US-Hauptstadt Washington ab. Die Teilnahme ist für Politiker fast schon Pflicht: rund zwei Drittel der Abgeordneten und Senatoren erscheinen. Außer der alljährlichen Ansprache des Präsidenten zur Lage der Nation gibt es kein Ereignis, bei dem sich so viele Kongressmitglieder sehen lassen.
- Souveräne Brandstiftung (7.3.2012)
- Man hat es in diesen Tagen dutzende Male gehört. Zunächst von israelischen Politikern und dann echo-artig auch von ihren US-amerikanischen Kollegen: Israel hat jederzeit und uneingeschränkt das „souveräne Recht“, Kriege zu beginnen – nicht etwa, weil es angegriffen wurde, sondern einfach nur, weil es sich von irgendjemand bedroht glaubt.
- Nicht mehr viel länger warten (7.3.2012)
- Netanjahu drängt auf baldigen Krieg gegen Iran. Möglicherweise neue Resolution auf der Vorstandssitzung der Atomenergiebehörde.
- Nicht alle Wünsche erfüllt (6.3.2012)
- Obama kommt Israel und seiner Lobby nur teilweise entgegen. Keine offizielle Festlegung auf „rote Linie“ für Krieg gegen Iran.
- Die Achse der Kontinuität (27.1.2012)
- Vor zehn Jahren proklamierte George W. Bush einen Krieg ohne Grenzen, der von seinem Nachfolger Barack Obama fortgesetzt wird.
- Folter nach der Befreiung (27.1.2012)
- UNO klagt Menschenrechtsverletzungen in Libyen an. Warfala-Stamm trotzt den Rebellen-Milizen.
- Die Rückkehr der grünen Fahne (26.1.2012)
- Gaddafi-Anhänger sollen erstmals wieder eine libysche Stadt besetzt haben. Rücktritt des früheren Rebellensprechers.
- Pakistan behindert Spionagetätigkeit (25.1.2012)
- Mutmaßliche BND-Agenten ausgewiesen. Deutsche Regierung protestiert.
- Warnung vor „Katastrophe“ (20.1.2012)
- Russland fürchtet „Kettenreaktion“ nach Angriff auf Iran. China wird weiter iranisches Erdöl importieren.
- Krieg und Kollateralschäden (19.1.2012)
- Die kenianische Intervention in Somalia geht mit Übergriffen gegen Somalis im eigenen Land einher.
- Irankrieg noch in diesem Jahr? (19.1.2012)
- Die Gefahr eines israelischen Alleingangs ist vermutlich sehr viel geringer als allgemein angenommen.
- Der Mythos vom langen Arm (18.1.2012)
- Israels Mossad ist vermutlich der einzige Geheimdienst der Welt, der sich gern mehr Verbrechen andichten lässt, als er wirklich begangen hat. Den Mythos vom „langen Arm“, dem fast gar nichts unmöglich ist, ermutigt und pflegt Israel durch eigene Desinformationen. Für deren Verbreitung sorgen unter anderem der Mossad-nahe Online-Dienst Debkafile, israelische Tageszeitungen, aber auch freundlich gesonnene Journalisten in aller Welt.
- Distanzierung auf Anfrage (16.1.2012)
- Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linken im Bundestag „distanziert sich auf Anfrage“, wie Miriam Hollstein am Sonnabend in Springers rechtem Kampfblatt Die Welt triumphierend melden konnte. Dagmar Enkelmann ist bei weitem nicht die einzige, die den Mainstream-Medien auf An- und Abruf zur Verfügung steht, sobald diese sich O-Töne aus der Partei wünschen, um die Linke als zerstritten, unglaubwürdig und handlungsunfähig zu diskreditieren.
- Putschgerüchte in Pakistan (13.1.2012)
- Brisantes Kräftemessen mit Vorwürfen und Drohungen zwischen Regierung und Militärführung
- Mit Mord und Hysterie (12.1.2012)
- Westliche Regierungen steigern ihre Kampagne gegen Iran noch weiter. EU will Ölboykott beschließen.
- AU will Intervention in Somalia verstärken (9.1.2012)
- Der UN-Sicherheitsrat berät voraussichtlich am Mittwoch über die Forderungen. Neuer Streit in der somalischen Übergangsregierung.
- Washingtons Schrumpf-Theater (6.1.2012)
- Falls man einem Hamburger Nachrichtenmagazin vertraut, will US-Präsident Barack Obama „Amerikas Militär schrumpfen“ und ihm „ein hartes Sparprogramm verordnen“. Auch in diesem Fall erzählen die Kollegen vom Spiegel jedoch Unsinn. Und wieder einmal ist die Grenze zwischen mangelndem Sachverstand und bewusster Verbreitung von Unwahrheiten nicht eindeutig auszumachen.
- Der perfekte Krieg (5.1.2012)
- Der Westen bestreitet zivile Opfer seines Luftkriegs gegen Libyen.
- Verhandeln statt Aufrüsten (2.1.2012)
- EU reagiert zurückhaltend auf Teherans Gesprächsaufforderung. US-Rüstungsindustrie macht im Zeichen der Kampagne gegen Iran Riesengeschäfte.
- Äthiopische Offensive in Somalia (2.1.2012)
- Äthiopische Truppen haben am Sonnabend die somalische Stadt Beledweyne besetzt, die zuvor von der islamistischen Organisation Al-Schabab kontrolliert wurde. Der Ort, Hauptstadt der Region Hiran, ist in Deutschland bekannter unter dem Namen Belet Huen, seit dort während einer UN-Mission von 1993 bis 1995 Bundeswehrsoldaten stationiert waren. Die Stadt liegt in Zentralsomalia, nur etwa 50 Kilometer von der Grenze entfernt, an einer strategisch bedeutenden Nord-Süd-Straße und ist ein Handelszentrum.
- Immer tollere Vorwürfe gegen Iran (31.12.2011)
- Ein Bezirksrichter in Manhattan hat Mitte Dezember entschieden, dass Iran mitschuldig an den Angriffen vom 11. September 2001 sei. Die iranische Führung sei nicht nur in die Pläne der Attentäter eingeweiht gewesen, sondern habe diese auch begünstigt. Darüber hinaus hält Richter George Daniels für erwiesen, dass Iran auch heute noch eng mit Al-Qaida zusammenarbeitet, sie materiell unterstützt und ihren Führern und Mitgliedern sicheres Quartier bietet.
- Widersprüchliches aus Teheran (29.12.2011)
- Drohung mit Schließung der Straße von Hormus ist nicht offizielle Politik.
- Machtwechsel am Dnjestr (29.12.2011)
- Die international nicht anerkannte osteuropäische Republik Pridnestrowje, hierzulande meist als Transnistrien bezeichnet, bekommt einen neuen Präsidenten.
- Übergang ohne Ende (28.12.2011)
- Somalia soll weitere vier Jahre ohne gewählte Regierung bleiben. Das wurde auf einer von der UNO unterstützten viertägigen Konferenz beschlossen, die am Sonnabend zu Ende ging. Lediglich das Parlament soll bis Juni kommenden Jahres nach einem weder demokratischen noch transparenten Verfahren umgebildet und um mehr als die Hälfte verkleinert werden. Damit sind neue Streitigkeiten zwischen den sogenannten Übergangsinstitutionen programmiert. Zahlreiche Abgeordnete haben bereits ihren Protest angemeldet. Das Parlament war auf der Konferenz lediglich durch seinen bisherigen Sprecher vertreten, dem zuvor am 13. Dezember eine Mehrheit der Abgeordneten das Vertrauen entzogen hatte.
- Keine Entschuldigung (27.12.2011)
- US-Regierung rechtfertigt Luftangriffe auf pakistanische Soldaten. Putschgerüchte in Islamabad.