KNUT MELLENTHIN

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Präsidentensturz misslungen (24.3.2006)
Was haben Weißrussland und Palästina gemeinsam? In beiden Ländern verfolgt der freie Westen unerbittlich sein demokratisches Ideal: Mit Strafmaßnahmen drohen - und so lange wählen lassen, bis das Ergebnis endlich den eigenen Interessen und Vorstellungen entspricht.
Sturz des "letzten Diktators" schon vertagt? (28.10.2005)
"Letzter Diktator Europas" nennen ihnen seine Feinde, von der FAZ bis zur US-amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice. Noch vor einem Jahr galt es als ausgemachte Sache, dass der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko spätestens bei der 2006 anstehenden nächsten Wahl zur Strecke gebracht werden sollte. Inzwischen sieht es aber eher so aus, als würde auch dieser Umsturzversuch westlicher Kreise ebenso ein Schlag ins Wasser wie die Präsidentenwahl 2001.
"The Missing Link" (15.7.2005)
Im November 2002 fand im Washingtoner Konferenz-Zentrum des American Enterprise Institute (AEI) eine Tagung unter dem Motto "Belarus - the Missing Link" statt. Thema: Der Sturz des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, des "letzten Diktators Europas", wie die Tagungsteilnehmer ihn nannten. Die Einzelthemen der Tagung waren: "Belarus: Eine Menschenrechts-Katastrophe", "Belarus als Schurkenstaat" und "Belarus nach Lukaschenko".
Die "Kornblumen-Revolution" (20.3.2005)
Die Serie "demokratischer Revolutionen", die im Jahr 2000 in Belgrad begann, soll im nächsten Jahr in Belarus (Weißrussland) mit dem Sturz von Präsident Alexander Lukaschenko fortgesetzt werden. Da sich herausgestellt hat, wie wichtig Namen, Farben und Symbole für solche inszenierten "Revolutionen" sind, wird schon jetzt der Name "Kornblumen-Revolution" gehandelt. Blau soll diesmal die Farbe sein, unter der die Opposition antritt.